Wann lohnt sich die Dämmung eines Wohnhauses? Zahlen aus der Praxis
Die Amortisation einer Dämmung liegt heute bei 10–15 Jahren — mit NZÚ-Förderung deutlich darunter. Wir rechnen es an einem realen Plattenbau in Cheb vor.

WEG-Vorstände stellen uns am häufigsten eine einzige Frage: „Lohnt sich das?“ Die Antwort hängt an drei Zahlen — was das Haus fürs Heizen zahlt, was die Dämmung kostet und wie viel die Förderung übernimmt.
Modellbeispiel: Plattenbau, 24 Wohnungen
Nehmen wir einen typischen Plattenbau in Cheb: 24 Wohnungen, 2 400 m² Fassade, jährliche Heizkosten 520 000 CZK. Die komplette WDVS-Dämmung kostet rund 4,8 Millionen Kronen.
Nach der Dämmung sinkt der Wärmeverbrauch typisch um 40–60 %. Konservativ mit 45 % gerechnet spart das Haus etwa 234 000 CZK pro Jahr. Ohne Förderung ergibt das eine Amortisation von 20 Jahren — mit der NZÚ-Förderung (typisch 30–50 % der Dämmkosten) sind es 10–13 Jahre.
Was die Amortisation verkürzt
Die Energiepreise steigen schneller als die Inflation — jedes Jahr Aufschub verteuert die Einsparung. Zweiter Faktor: Wer Dämmung, Fenstertausch und Dachsanierung in einer Aktion bündelt, spart Gerüst und Planung — und Kombinationsboni verbessern das Ergebnis weiter.
Vom Schätzwert zur Entscheidung
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